Brasilien steht im Zeichen der WM

Brasilien steht im Zeichen der WM – was sich im Land getan hat

In diesen Tagen hat die WM in Brasilien begonnen, was nicht nur die Infrastruktur des Landes nachhaltig beeinflusst hat. Rund 3 Millionen Besucher werden erwartet und entsprechend groß muss auch das Angebot an Hotelzimmern in den Austragungsorten sein. Bereits im Vorfeld hat die brasilianische Hotelbranche eine Auslastung von 90 Prozent gemeldet und es wurden viele neue Hotels in Brasilien gebaut. Der Nachteil sind allerdings die immensen Preise, die teilweise für ein Zimmer verlangt werden. Nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in den anderen Regionen kann es vorkommen, dass man in einem 3-Sterne Hotel bis zu 500 Euro die Nacht bezahlt werden müssen. Ein Betrag, der nur während der WM denkbar ist.

Low-Budget Hotels verwandeln sich in teure Unterkünfte

Der erhöhte Preis für Hotelzimmer bedeutet nicht, dass der Service in den jeweiligen Unterkünften stimmen muss. Und dabei werden nicht alle Zimmer nur von den Hotelketten oder Buchungsportalen angeboten. Bereits im Vorfeld gab es schon die Möglichkeit, Hotels über die FIFA zu buchen. Dies war beispielsweise beim Mar Ipanema Hotel in Rio der Fall. Fast alle Angebote sind an einen Mindestaufenthalt gebunden, der in der Regel etwa bei sieben Tagen liegt. Eine der seltenen Ausnahmen ist das Beach Backpackers Hostel. Eine Übernachtung im Mehrbettzimmer kostet etwa 300 Euro und Reisende entscheiden selber, wie kurz oder lange man bleiben möchte.

In den Favelas schießen Pensionen wie Pilze aus dem Boden

Es gibt in Brasilien zur WM nicht nur die normalen Hotels. In den ärmlichen Randbezirken, den so genannten Favelas, hat sich ein neuer Trend entwickelt. Familien haben einzelne Räume in Mehrbettzimmer umgestaltet und bieten diese für Fußball-Fans zu einem relativ günstigen Preis an. Und, mit etwas Glück, können Gäste sogar noch direkt am Strand wohnen, wie etwa in der Favela Vidigal. Die brasilianische Hotelbranche kann sich in jedem Fall während der WM nicht über eine mangelnde Auslastung beklagen. Allerdings wird sich dieser positive Trend nach dem Großereignis wahrscheinlich nicht fortsetzen und es wird wieder zu einem leichten Einbruch bei den Besucherzahlen kommen. Aber jetzt steht der Fußball noch im Vordergrund.

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