Leuchtturm Niechorze

Leuchtturm Niechorze – Polnisches Flair und eine wunderschöne Landschaft

Ein liebevoll gestalteter Garten umgibt den 48 Meter hohen Leuchtturm Niechorze, der über die Jahre hinweg zu einem Wahrzeichen des Seebads geworden ist. Das verträumte Fischerdorf Niechorze liegt an der polnischen Ostseeküste, genauer gesagt in der Region Westpommern. Bereits von weitem fallen die charakteristischen, roten Backsteine des Leuchtturms ins Auge und das Leuchtfeuer besitzt eine Reichweite von mehr als 20 Seemeilen. Die Eröffnung von Leuchtturm Niechorze erfolgte im Jahre 1866, allerdings wurde der Turm im Zweiten Weltkrieg arg beschädigt. Nach einer sorgfältigen Restaurierung erstrahlt er heute wieder in altem Glanz. Ein besonderes Highlight ist die große Aussichtsplattform, die einen wunderschönen Ausblick über die Ostseeküste bietet. Wer möchte, kann in den Nachbargebäuden des Leuchtturms übernachten, das besondere Flair des Geländes und einen außergewöhnlichen Service genießen.

Leuchtturm Niechorze – Die schönen Plätze der polnischen Ostseeküste entdecken

Das Seebad Niechorze, auch unter dem Namen Horst bekannt, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die urkundliche Erwähnung fand im 15. Jahrhundert statt, allerdings im Rahmen einer unerfreulichen Jagdstreitigkeit. In früheren Zeiten bestand Niechorze noch aus zwei separaten Dörfern, Groß-Horst und Klein-Horst. Im Jahre 1897 erfolgte dann der Zusammenschluss der beiden Dörfer zum Seebad Horst. Zu den interessanten Sehenswürdigkeiten zählen:

  • Fischereimuseum: Anhand verschiedener Exponate wird in der Ausstellung mehr über die Geschichte des Fischfangs in der Region Niechorze verraten. Zusätzlich werden aufschlussreiche Führungen durch das Museum angeboten.
  • Miniaturenpark: Hier stehen ebenfalls die Leuchttürme im Mittelpunkt des Interesses. Dieses Mal allerdings als kleine Modelle, die ihren großen Vorbildern in nichts nachstehen.
  • Liwia Luza: Der Binnensee liegt im Hinterland von Niechorze und ist alleine schon wegen seines großen Vogelschutzreservates einen Besuch wert.

Wer mehr von den verschiedenen Seebädern sehen möchte, kann in den Sommermonaten eine Fahrt mit der Bimmelbahn machen. Diese kleine Schmalspurbahn fährt insgesamt drei Seebäder an, Rewal, Pogorzelica und Niechorze.

Die polnische Küche in all ihren Facetten erleben

Das Seebad Niechorze kann neben dem imposanten Leuchtturm noch eine abwechslungsreiche, gastronomische Szene bieten. Die polnische Küche zeichnet sich durch deftige Gerichte aus, in denen Fleisch und regionale Gemüsesorten verwendet werden. Auch Anklänge aus den Küchen Mitteleuropas und Skandinavien lassen sich in Polen erkennen. An der polnischen Ostseeküste wird außerdem vermehrt Fisch verwendet, dank der Nähe zum Meer. Spezialitäten der Region sind etwa:

  • Karp po żydowsku: Dieses Karpfengericht findet sich auf vielen Speisekarten wieder und stammt aus der jüdischen Küche. Der Fisch wird mit Mandeln, Rosinen und Karotten zubereitet und serviert.
  • Hekele: Im Prinzip handelt es sich bei diesem Gericht um die polnische Variante des Heringstatars. Gekochte Eier, Zwiebel und Gewürze verleihen der rohen Fischmasse die besondere Note.

Ein echter Geheimtipp für exzellente Fischgerichte in Niechorze ist das Restaurant Smażalnia Ryb Kergulena. Das kleine, gemütlich eingerichtete Restaurant liegt direkt in der Nähe des Meers und während des Essens kann der Blick auf die malerische Ostsee genossen werden. Auf der Speisekarte stehen neben delikaten Fischgerichten auch Spezialitäten aus der mitteleuropäischen Küche. Ein Besuch von Leuchtturm Niechorze ist eben eine ideale Gelegenheit, um mehr über die polnische Kultur, die Essensgewohnheiten und die wunderschöne Landschaft zu erfahren.

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