The Grand Budapest Hotel

The Grand Budapest Hotel und was wirklich hinter der Filmgeschichte steckt

Am 6. Februar im Rahmen der Berlinale feierte der neue Film von Wes Anderson, The Grand Budapest Hotel, Premiere. Die Handlung des Films spielt im gleichnamigen Hotel und das Geschehen läuft auf verschiedenen zeitlichen Ebenen ab. Insgesamt gibt es drei Zeitebenen, die im Film vorkommen und die Präsenz des Hotels zieht sich wie ein roter Faden durch den Film. Doch, was davon gibt es nun wirklich? Die Handlung selber spielt schon in einem fiktiven Staat in den Karpaten und wie sieht es nun mit dem Hotel selber aus? Ganz einfach: Ein Grand Budapest Hotel in dieser Form gab es nicht. Es ist lediglich als Hommage an ein anderes bekanntes Hotel aus früheren Zeiten gedacht.

Mehrere Hotels standen Paten für das Grand Hotel im Film

Da es das Grand Budapest Hotel im realen Leben nie gegeben hat, musste ein völlig neues Fantasiekonstrukt erschaffen werden, um dem Hotel ein Gesicht zu geben. Dabei standen gleich mehrere prunkvolle Hotels Paten, allen voran das 4-Sterne Hotel Gellért in Budapest. Das Kurhotel ist über die Jahre hinweg zu einer festen Institution in der ungarischen Hauptstadt geworden und in damaliger Zeit traf sich im Gellért die High Society Ungarns. In den Jahren von 1912 bis 1918 ist das Hotel Gellért erbaut worden und ist heutzutage immer noch eine der ersten Adressen in Budapest. In der Außenfassade des Grand Budapest Hotels spiegeln sich gleich mehrere reale Vorbilder wider. Der prunkvolle Glanz erinnert an das Palace Bristol Hotel in Karlsbad, aber auch das Grandhotel Pupp oder das Hotel Imperial wurden im Film verewigt.

Das Grand Budapest Hotel ist eine Hommage an längst vergangene Zeiten

Das majestätische Gebäude zieht sich durch den ganzen Film und ist immer wieder Kulisse für die Handlungen aller Art. Der Film hat durchweg positive Kritiken erhalten und weiß es, die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Neben dem nicht realen Grand Hotel gibt es auch noch andere Figuren, die zwar im realen Leben nicht existiert haben, aber Züge von bekannten Persönlichkeiten tragen. Werke von Stefan Zweig sind in dem Film zum Teil verarbeitet worden.

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